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Partnerstädte

 

Ansprechpartner in Triptis
Birgit Jäger
 

Rundschreiben:

Rundschreiben 03 2017

Rundschreiben 02 2015

Rundschreiben 01 2014

 

Entwicklung der Beziehungen zu den Partnerstädten

Seit 1965 bestehen zur französischen Stadt Quessy freundschaftliche Beziehungen; im gleichen Jahr wurde ein Freundschaftsvertrag abgeschlossen. In den 60-er bis 80-er Jahren wurden in Triptis zahlreiche Delegationen empfangen: Kommunalpolitiker, Lehrer, Kinder- und Jugendgruppen, Sportmannschaften, Handwerker und Gewerbetreibende. Der Austausch fand auf Grund der damaligen politischen Verhältnisse leider nur einseitig - von Quessy nach Triptis - statt.1989 besuchte erstmals eine Triptiser Delegation die Stadt Quessy. Am 03. Oktober 1991 wurden die städtepartnerschaftlichen Beziehungen durch Unterzeichnung eines Partnerschaftsvertrages erneuert. Seither fanden zahlreiche Begegnungen zwischen den offiziellen Vertretern der Städte und Mitgliedern der Städtepartnerschaftskomitees statt, aber auch Schüler, Kulturschaffende, Sportler und andere Mitglieder aus Vereinen beleben die partnerschaftlichen Beziehungen.

 

Die Partnerschaft zur tschechischen Stadt Blovice entwickelte sich aus den 1976 durchgeführten Fußballspielen der ersten Herrenmannschaften zwischen der damaligen Betriebsportgemeinschaft Chemie Triptis und der Sportgemeinschaft TJ Sokol Blovice. 1986 unterzeichneten die Bürgermeister beider Städte eine Vereinbarung mit dem Ziel, eine gute Zusammenarbeit auf den verschiedensten Gebieten wie Sport, Schulen, Kulturbund und Kleintierzucht zu erreichen. Seit 1988 bestehen auch gute Kontakte zwischen den beiden Freiwilligen Feuerwehren. Am 03. Oktober 1991 wurde ebenfalls der Städtepartnerschaftsvertrag zwischen Blovice und Triptis erneuert, seither fanden viele Begegnungen zwischen den offiziellen Vertretern der Städte, den Mitgliedern des Städtepartnerschaftskomitees Triptis, aber auch durch Vertreter verschiedenster Vereine, wie z.B. des Sports, der Feuerwehr, der Kleintierzüchter, statt.

 

Die dritte Partnerschaft der Stadt Triptis ist die deutsche Stadt Zell (Mosel). Der Grundstein für diese Partnerschaft wurde durch ehemalige Triptiser Bürger, die in den 50-er Jahren in Zell (Mosel) eine neue Heimat gefunden hatten, gelegt. Ausschlaggebend für den späteren Abschluss einer Städtepartnerschaft war wiederum der Fußballsport: Die Alt-Herren-Mannschaften beider Städte trugen mehrere Spiele in den Jahren 1990/91 miteinander aus. Am 22. Juni 1991 erfolgte in feierlicher Weise in Triptis die Unterzeichnung des Partnerschaftsvertrages, eine Woche später erfolgte der offizielle Urkundenaustausch in Zell/Mosel, an dem nicht nur die Vertreter der Stadt, sondern auch viele Triptiser Bürger teilnahmen. Seit 1991 fanden eine Vielzahl von Begegnungen zwischen den Vertretern der Städte, aber auch gegenseitige Besuche von Mitgliedern der Vereine und deren Familien sowie Bürgern der Städte statt.

 

Höhepunkt der Städtepartnerschaftsbeziehungen zwischen Blovice, Quessy, Zell (Mosel) und Triptis war das Treffen der Städte Blovice und Quessy 2016 zum 40. Triptiser Stadtfest, um das 25-jährige Jubiläum der Erneuerung der Partnerschaftsverträge feierlich zu begehen. Auch der Abschluss des Partnerschaftsvertrages zur Partnerstadt Zell/Mosel jährte sich im Jahr 2016 zum 25. Mal. Ein Treffen ist zum Weinfest im Juni 2017 in Zell/Mosel vorgesehen.


Blovice

Mesto Blovice
Masarykovo námesti 143
33601 BLOVICE
TSCHECHISCHE REPUBLIK
Telefon: 0042371/516111
Telefax: 0042371/516160

 

Bürgermeister: Jan Poduška
Stadt: www.blovice-mesto.cz  www.blovice.info
Deutsche Seite des Gymnasiums über Blovice: http://web.telecom.cz/gymnaziumblovice/bloviced.htm
Mikroregion Uslava www.mikro-uslava.cz

 

Das Rathaus von Blovice Barockkirche St. Jan Evangelista Schloss Hradist

 

Die Stadt Blovice liegt in dem malerischen Tal des Flusses Uslava und gehörte ursprünglich zum Eigentum des in der Nähe liegenden Zisterzienserklosters. Archäologische Funde beweisen jedoch die Besiedlung des Gebietes bereits seit der Steinzeit. Die erste schriftliche Erwähnung von Blovice ist aus dem Jahr 1284, aber geschichtliche Bedeutung erlangte die Stadt erst Anfang des 15. Jahrhunderts. Damals fand auf dem unweit gelegenen Berg Bzi eine große Volksversammlung, geführt von Vaclav Koranda, statt; 1420 kam es zur Vernichtung des Zisterzienserklosters und Blovice in den Besitz von weltlichen Feudalen. In den Jahren 1760 - 1767 wurde auf der Stelle der gotischen Kirche die heutige St.-Johann-Evangelist-Barockkirche gebaut. Auf der Stelle der ehemaligen Festung entstand das Schloss Hradiste, das im 19. Jahrhundert mit einem englischen Park umgeben wurde. 1873 wurde das Schloss im neogotischen Stil umgebaut. 2006 wurden das Innere, das Dach des Schlosses und die dazu gehörende Kapelle St. Andreas grundhaft saniert. Im Schloss ist jetzt das Heimatmuseum Pilsen-Süd untergebracht, in dem man außer wertvollen Sammlungen regionaler Künstler auch Erzeugnisse der Glashütten und Spielzeugmacher betrachten kann. In der Kapelle St. Andreas finden Konzerte, Trauungen und andere festliche Ereignisse statt. Die Stadt Blovice ist der Geburtsort von Jaroslav Kursa, dem Schöpfer der tschechischen Flagge und von Staatssymbolen, u. a. der Präsidentenstandarte und dem Staatssiegel. Blovice selbst ist gut über die Autobahn, die Landstraße und die Eisenbahn erreichbar. Während des ganzen Jahres finden dort viele Veranstaltungen statt, die von Vereinen organisiert werden. In der Stadt gibt es einige Restaurants und Pensionen, die zum Aufenthalt in Blovice einladen.


Quessy

Mairie de Quessy
02700 TERGNIER
FRANKREICH
Telefon: 0033323/573080
Telefax:0033323/576595
www.ville-tergnier.fr

Bürgermeister: Christian Crohem

 

Rathaus von Quessy Kirche in Quessy Häuser am Kanal

 

Die Anfänge der Stadt fallen in die gallisch-römische Zeitepoche. Es war die Familie CASSIUS, welche Quessy ihren Namen gab. Im Jahr 963 hieß die Stadt CAZIACUS, 1173 CAISSI und 1423 QUESSI.

 

Vor dem Krieg 1914 - 1918 gab es in Quessy zwei Schlösser, eine Zuckerfabrik, ein Aluminiumwerk sowie eine bedeutende Gartenbaueinrichtung mit den Namen "Les Forceries" (Treib-/Gewächshausanlagen). Von hier aus wurden Früchte und Gemüse nach ganz Europa ausgeführt, u. a. auch Pfirsiche anlässlich der Krönungsfeierlichkeiten von Zar Nikolaus II im Jahre 1896. Quessy erhielt 1850 einen Eisenbahnanschluss. Nach Ende des 1. Weltkrieges standen 1918 noch zwei Häuser in Quessy. 1919 beginnt man mit dem Wiederaufbau. Gleichzeitig entstanden zwei Stadtteile: Die alte Stadt: QUESSY-CENTRE und die neue Stadt: QUESSY-CITÉ. Quessy-Cité wurde zwischen 1919 und 1921 von der Eisenbahngesellschaft Nord erbaut. Es war eine Gartenstadt, in der 4.500 Angestellte der Französischen Eisenbahngesellschaft wohnten. Raoul Dautry, Ingenieur der Eisenbahngesellschaft, entwarf die Pläne für die Cité. Im Februar 1919 begannen die Bewohner, die in das Zentrum von Quessy zurückkehrten, mit dem Wiederaufbau der Holzbaracken, dann mit den Steinhäusern, der Schulen für Jungen und Mädchen, des Rathauses und 1923 mit dem der Post.1925 zählte Quessy-Centre 1.500 Einwohner. Quessy-Centre und Quessy-Cité sind eine Gemeinde, verbunden durch eine Fußgängerbrücke.


Beide Stadtteile zählen heute 4.000 Einwohner. Im Jahr 1992 hat sich Quessy verwaltungsmäßig Tergnier-Fargniers-Vouel angeschlossen, wodurch eine Verwaltungsgemeinschaft von 15.000 Einwohnern entstanden ist. Jede der vier Gemeinden hat jedoch einen eigenen Bürgermeister, sog. "Beigeordnete Bürgermeister".

 


Zell (Mosel)

Stadt Zell
Gartenstraße 2
56856 Zell (Mosel)
Telefon: 06542/9696-0
Telefax: 06542/9696-46

Bürgermeister: Hans Schwarz
www.zellmosel.de

 

Wein auch in den Straßen Blick von Kaimt auf Zell Blick über Zell auf Kaimt

 

Bis 1950 lebte die damalige Kreisstadt Zell (Mosel) vorwiegend vom Weinbau. Wegen der Enge des Tales war eine größere Ausdehnung nicht möglich. Der damalige Bürgermeister und spätere Ehrenbürger Georg Weimer suchte daher nach Entwicklungsmöglichkeiten.


Durch die Eingemeindung des gegenüberliegenden Ortes Kaimt im Jahre 1950 und den unmittelbar danach erfolgenden Bau der Straßenbrücke und der Umgehungsstraße war es möglich, neue Baugebiete zu erschließen. Zunächst wurde Kaimt-Süd erschlossen. Danach folgte Kaimt-Nord, besonders um auch das Schulproblem zu lösen, das durch die neu geschaffene Verbandsgemeinde Zell im Jahre 1972 entstanden war. So konnte hier ein modernes Schulzentrum mit Haupt-, Real- und Sonderschule sowie einer großen Sporthalle verwirklicht werden.


Eine steile Aufwärtsentwicklung der Stadt Zell (Mosel) mit ihren damaligen Stadtteilen: Kernstadt, Kaimt, Merl und Siedlung Althaus setzte allerdings erst ein, als ein vollkommen neuer Stadtteil auf dem Barl erschlossen wurde. Hier befinden sich heute neben attraktiven Wohngebieten das St. Josef-Krankenhaus sowie das größte zusammenhängende Industrie- und Gewerbegebiet im Landkreis Cochem-Zell mit einem regional bedeutenden Einkaufszentrum und über 1.500 Arbeitsplätzen. Mit über 1.200 Einwohnern wohnt mittlerweile ein Viertel der gesamten Stadtbevölkerung auf dem Barl.


Ein weiterer wichtiger Erwerbszweig in dem romantischen Moselstädtchen mit seinen bewaldeten Höhen bildet der Fremdenverkehr. Neben vielen Ausflugsmöglichkeiten mit dem Schiff oder Bus runden ein 80 km langes Wanderwegenetz und ein vielseitiges Sportzentrum mit einem Erlebnisbad, einem Stadion mit Kunstrasenplatz und Tartanbahn, Tennisplätzen und dem Ruderhaus das vielseitige Freizeitangebote ab.

 

 
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